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Lateranbasilika Sankt Johannes

Die Patriarchalbasilika „San Giovanni in Laterano“ ist der Sitz des Bischofs von Rom und damit die Kathedrale von Rom. Im Jahre 313, nach dem Sieg von Konstantin über Maxentius, wurde auf dem ehemaligen Gebiet der Laterani mit dem Bau einer christlichen Basilika mit Baptisterium begonnen.

Der Grundriss der fünfschiffigen Säulenbasilika geht ebenso wie das achteckige Baptiserium auf die Gründung Konstantins im 4. Jh. zurück. Das Baptisterium ist damit das älteste der Welt.

In den folgenden Jahrhunderten wurde das Bauwerk immer weiter entwickelt. Im Jahre 794 wurde Karl der Große hier getauft. Seinen Höhepunkt hatte die Laternabasilika um 1300, nachdem Bonifazius VIII. das erste Heilige Jahr ausrief und bevor die Päpste nach Avignon umzogen. Der Kreuzgang wurde von der Steinmetzgruppe Vassalletto zwischen 1215 und 1235 geschaffen. Zwischen dem 16. und dem 18. Jh. wurde die Kirche barockisiert. Die beeindruckende Hauptfassade aus Travertin wurde zwischen 1733 und 1736 von Alessandro Galilei geschaffen. Auf dem Fassadendach befinden sich 15 Statuen; in der Mitte Christus, daneben Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist sowie weitere Kirchenväter. Seitlich neben dem Haupteingang liegt die Kirche Salvatore della Scala Santa. (Bild 23). In ihr finden sich Reste des mittelalterlichen Papstpalastes mit dem ehemaligen Speisesaal, dem Leonischem Triclinium aus der Zeit Leos III. um 800. Im Fußboden der Loggia findet sich ein marmornes Papstwappen von Clemens XII. (Bild 12). Große Teile des Fußbodens und des Kreuzganges sind ein Werk der Kosmaten aus dem 13 Jh. Auf der Piazza San Giovanni in Laterano vor der Laterankirche steht der größte und älteste Obelisk Roms aus dem 15 Jh. vor Christus. Er erinnert an Pharao Thutmosis III.